Hotelzimmer beim Buckingham Palace in London
Der Buckingham-Palace liegt im Londoner Stadtbezirk City of Westminster und ist die offizielle Residenz des britischen Monarchen. Zurzeit wohnt Königin Elizabeth II. in ihm, jedoch dient er auch als Austragungsort für offizielle Anlässe des Staates, wenn z.B. ausländische Staatsoberhäupter bei ihrem Besuch in Großbritannien empfangen werden. Außerdem ist er natürlich eine Touristische Attraktion.
Gebaut wurde der Buckingham Palast 1703 als großes Stadthaus für John Sheffield, dem Herzog von Buckingham. Darauf folgend erwarb König Georg II. das Haus 1762 und benutzte es als privates Anwesen. In den nächsten 75 Jahren wurden immer mehr Teile zu dem Palast hinzugefügt. Maßgeblich bei der Gestaltung beteiligt waren die Architekten John Nash und Edward Blore. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten umfasste der Palast drei Flügel um einen Innenhof.
Nachdem Königin Victoria im Jahr 1837 den Thron bestiegen hat, wurde er zur offiziellen Residenz des britischen Monarchen. Ein weiterer Gebäudeflügel zur Ostseite als Abschluss zur Straße „The Mall“ wurde zu Zeiten Victorias hinzugefügt. Dabei wurde der Eingang für Staatsgäste, der Marmorbogen (Marble Arch), abgebaut und an seinem gegenwärtigen Standort in der Nähe der Speakers’ Corner im Hyde Park wiedererrichtet. 1913 wurde die Ostfassade mit Kalkstein aus Portland verkleidet. Dieser diente als Hintergrund für das Victoria Memorial. Dabei wurde das Welt bekannte öffentliche Gesicht des Buckingham Palace geschaffen.
Im Innenbereich des Buckingham Palace wurden großzügige Marmormalereien verwendet, die in leuchtenden Farben gehalten waren und auch Akzente mit blauen und rosafarbenden Lapislazuli gesetzt wurden. Dem Geschmack König Eduard VII. entsprach dieses Design nicht, weshalb eine großangelegte Neuausstattung im Stil der Belle Époque statt, wobei ein Farbschema aus einer Kombination von Cremetönen und Gold verwendet wurde. Viele der kleineren Empfangsräume sind im chinesischen Regency-Architekturstil gehalten und wurden mit Möbelstücken und Dekorationen ausgestattet, die nach dem Tod König Georgs IV. aus dem Royal Pavilion in Brighton sowie aus Carlton House herbeigeschafft wurden. Die Gärten gestaltete der Landschaftsarchitekt Capability Brown und sie sind die größten privaten Gärten in London. Später wurde sie von William Ailton, dem Architekten der Royal Botanic Gardens und John Nash, verändert. 1828 wurde der künstliche See vollendet und wird von Wasser aus der Serpentine (See im Hyde Park) gespeist.

